Beschreibung
Weiße Melisse (Saatgut)Einzige Melisse, die zum Trocknen taugtWährend die Zitronenmelisse aus dem nahen Osten im Mittelalter in die europäischen Klöster gelangte, haben wir es hier mit einer echten einheimischen Melisse zu tun. Die ersten Pflanzen bekam ich durch einen Freund von österreichischen Bäuerinnen bei St. Radegund, die sie nur ‘die Weiße’ nannten. Eine scheinbar vergessene Bauerngartenpflanze, die ich noch in keinem entsprechenden Buch erwähnt fand. Vor einigen Jahrzehnten wurde sie von Imkern noch feldweise als Bienenfutterpflanze angebaut (im Engadin z.B.).Das Aroma ist mild zitronig mit etwas Rose und hält sich im Gegensatz zur echten Melisse auch nach dem Trocknen erstaunlich gut. Der Tee, vor allem frisch, schmeckt viel besser als von Zitronenmelisse und wirkt leicht entspannend (nicht beruhigend). Hat eine wohltuend entspannende Wirkung auf den Solarplexus. Die Unterschiede im Aussehen zur Katzenminze (N. cataria) mit der sie nahe verwandt ist, und sich auch kreuzt, sind gering: Insgesamt ist die Pflanze etwas schwächer im Wuchs. Bestes Aroma entwickelt sie auf Lehmboden.Synonyme / Suchworte:Weisse MelisseÜberwinterung:FrosthartProdukteigenschaftenHaltbarkeit:frostfest, ausdauerndHöhe / Platzbedarf:120/35Wasser:Licht:Aussaat Aussaat von Februar-Juni. Auch direkt ins Freiland. Bei später Aussaat im Mai/ Juni eine Woche in den Kühlschrank, denn eine Kälteperiode (über 0°C) fördert die Keimung.
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